Mittwoch, 10. September 2008

erste Bilder

Wie versprochen habe ich gerade die Bilder vom Transrapid nachgereicht. Zu sehen im Bericht 'auf Achse'.

Weiter Bilder von verschiedenen Ecken folgen die Tage.

Wie geht es sonst so? Es geht. Habe mir heute mal ein Zimmer zur Miete angeschaut. Also, als Lehrer hat man hier ein besseres Leben (wenn man Ausländer ist). Naja, ich hatte auch in Jinan am Anfang ganz schön zu kämpfen. Das ist halt immer so wenn man in einer neuen Stadt ist. Ich werde wohl noch ein paar Nächte hier im Hostel bleiben. Mehr dazu dann mal am Wochenende. Wir haben Samstag, Sonntag und Montag frei. Irgendein Feiertag :-)

Lieben Gruß,
Asmus

Dienstag, 9. September 2008

Architekt sein ist schwer :-)

Hallo liebe Leser,
ich bin erst den zweiten Tag hier am arbeiten. Und schon muss ich Designvorschläge für Hotels machen. Hehe, natürlich nur im ganz Kleinen. Aber so eine Detailplanung will ja auch gut überlegt sein.

Nun muss ich nur noch ein Zimmer finden. Wahrscheinlich wird es eine WG. Alles andere ist viel zu teuer. Wie wohnen hier bloß Chinesen? Das sind doch nicht alle Millionäre. Oder doch? Naja, wird schon werden. Und sobald ich mein erstes Gehalt habe fühle ich mich dann auch besser.
Bis zum nächsten Mal,
Asmus

Montag, 8. September 2008

der erste Tag

Ich habe es geschafft, ich habe meinen ersten Arbeitstag in Shanghai gehabt. Und nach eigener Einschätzung habe ich wohl auch einen ganz guten Job gemacht.
Habe dabei gleich ein paar für mich neue Dinge gelernt. Wie kopiere ich zum Beispiel einen Plan aus AutoCAD nach PhotoShop um ihn dort zu colorieren, oder schreibt man das mit k? Ich bin schon ganz durcheinander. Mein Arbeitsrechner spricht nur chinesisch, meine Programme sind auf englisch und mit meinen Kollegen wechsel ich zwischen deutsch, englisch und chinesisch. Das ist fast verrückter als zur Jinanzeit.

Achso, und noch etwas ist anders hier. In Jinan musste ich ja nur quer über den Campus zur Rushhour. In Shanghai muss ich in die Metro, wenn auch nur für drei Stationen. Aber es sind wirklich sooooo viele Menschen da.

Und alle die angst hatten im Vorfeld das ich Deutschland vergesse, sei gesagt das ich noch nie im Ausland so viel deutsch gehört und gesprochen habe. Deutsche sind hier einfach überall. Heute habe ich erfahren das es sogar Bionade zu kaufen gibt. Ich werde hier also immer und überall auf die guten Seiten von Deutschland hingewiesen.
Und wenn ich erstmal ein paar Projekte hier in China bearbeitet habe bekome ich ja vielleicht auch einen Job in Deutschland. Wenn ich dann noch will ;-)
So weit von meinem ersten Tag als Architekt in Shanghai,
Asmus

Sonntag, 7. September 2008

Nun ist es amtlich

Ab morgen, den 8.09., werde ich bei Francis Wu Design anfangen zu arbeiten. Wer mehr wissen will schaue doch einfach mal hier: www.franciswudesign.com.cn
Wie ganz genau meine Arbeit aussieht weis ich immer noch nicht, aber es wird sich zeigen.
Ich habe mir heute schon mal eine dreiviertelstunde das Buero und natuerlich Francis und meine neuen Kollegen angeschaut. Die mussten naemlich heute noch mal ein par Stunden ran fuer eine Zwischen-Praesentation morgen. Es ist hier also alles gleich wie in Deutschland. Auch die sonstigen Arbeitszeiten sind gleich. Wir fangen um 9:00 Uhr an und es geht dann bis 18:00 Uhr und Samstag und Sonnatg ist frei. Wie gesagt, alles natuerlich nur wenn nicht gerade ein dringender Termin ansteht.
Und mit Veronika (meine deutsche Kollegin) kann man sich auch super unterhalten. Werde bestimmt eine Menge von ihr lernen in der naechsten Zeit. Ich halte euch auf dem Laufenden.

Heute war im uebrigen ein sonniger und dadurch richtig heisser Tag. Gott sei dank ist der Kleidercode im Buero absolut locker und die Klimaanlage laeuft auch :-)

Lieben Gruss aus Shanghai,
Asmus

Samstag, 6. September 2008

auf Achse

gestartet bin ich am Donnerstag um 9:02 in Varel/Friesland.


Mit dem Zug nach Frankfurt Flughafen. Tja, wie gut das man die DB ja schon kennt und etwas Zeit mit einplannt für Verspätungen. In Osnabrück war es dann auch schon so weit. Der Anschluß kommt 40 Minuten zu spät. Die Zeit kriegen wir natürlich auch nicht mehr aufgeholt. In Köln dann umgestiegen auf ICE und dann am Ende doch noch genug Zeit am Flughafen gehabt um auch mal durchzuatmen. Noch mal kurz nachgedacht. Tja, nun geht es wohl auf in einen neuen Abschnitt, von was auch immer.

Im Flieger, ein A 340 sitze ich fast bis zur letzten Minute alleine in meiner Bank, dann kommt doch noch ein Sitznachbar. Ein schweizer Wirtschaftsjournalist. Wir reden ein wenig, aber nicht zu viel. Angenehmer Flug, ich scheine sogar etwas geschlafen zu haben, denn zum Frühstück bin ich erstaunt erholt. Und das wo mir durch die Zeitverschiebung sechs Stunden fehlen.

In Shanghai erwartet mich dann die große Überraschung. Wir scheinen der einzige Flieger weit und breit zu sein. Es ist 12:20 Mittags und es tummeln sich auf diesem riesen Airport nur die Leute aus meinem Flug. Sonst ist alles leer. Es war wirklich irre. So schnell bin ich noch nie nach China eingereist. Und dann habe ich etwas gemacht wovon warscheinlich besonders die Emsländer schon seit viel zu vielen Jahren träumen. Ich bin mit dem Transrapid (oder mit t?) gefahren. 431 km/h spitze, Foto folgt. Ist schon traurig, da muss man um die ganze Welt fliegen um in den Genuß von deutscher Spitzentechnologie zu kommen.



Dann zwei mal umsteigen und ich bin im Viertel wo das Hostel steht das ich gebucht habe. Mist - Hamburger Schittwetter, da macht es keinen Spaß ein Hostel zu suchen. Einer inneren Eingebung folgend bin ich dann erstmal zu McDonalds einen Kaffee trinken. Und kurz nach mir kommt ein Ausländer rein. Den frage ich doch glatt mal ob er nicht weiß wo dieses Hostel ist. Weiß er, und noch besser, er wohnt selber dort, ist auf dem Weg zurück und ... Deutscher. Na, da kommt man aus dem quatschen nicht mehr raus. Wir haben es aber dann doch geschafft zum Hostel zu gehen und verabreden uns am Abend zusammen loszuziehen.

Erst gehen wir auf einen netten kleinen Markt gleich um die Ecke, sollte man allerdings als Tierliebhaber nicht hingehen, dort werden Lebendfrösche und andere Kleintiere frisch geschlachtet. Aber Ursprüngliches China ;-)
Wir sind dann in einem großen Mehrstündigen Bogen durch halb Altshanghai gelaufen, von Putuo zum Bund und als wir uns auf den Rückweg gemacht haben ist uns halt die schlafende Stadt begegnet. Bis auf zwei Bahnstationen haben wir es bis ans Hostel geschafft, der Rest war dann wieder Fußmarsch.

Heute morgen bin ich dann ganz normal aufgewacht, also nach chinesischer Uhr. Inzwischen habe ich auch schon ein lecker Müsli und einen Kaffee intus und werde mich mal auf den Weg machen alles weiter zu organisieren. Shanghai-SIM-Karte, Bargeld usw. Und dann gehts an Leute anrufen. Vor allem meine neue Kollegin Veronika, will ja wissen wann ich am Montag wo sein muss. Dann geht der Shanghaier Alltag für mich los.
So ganz kann ich das ja noch nicht realisieren das ich nun hier arbeiten werde. Bin echt mal gespannt. Hoffentlich komme ich mit der Zeit mit dem hier vorherschenden Tropenklima zurecht. Es ist sehr warm und feucht. Eigentlich müsst Shanghai ein Urwald sein ;-)

So, nun wünsche ich Deutschland noch ein paar Stunden schönen Schlaf, bei euch ist es gerade viertel vor drei, Nachts.
Bis bald, Asmus

Die Stadt, die nachts schlaeft

Shanghai, die Stadt die niemals schlaeft ...
Und dann - puenklich um 22:30 Uhr faehrt die letze U-Bahn, nachbdem die Geschaefte auch in den Hauptstrassen schon um 22:00 die letzten Lichter ausgemacht haben. Da heisst es dann auf Schusters Rappen wieder nach Hause ins Hostel.
Wie konnte es aber ueberhaupt so weit kommen.
Das schreibe ich euch nach dem Fruehstueck, denn nun habe ich erstmal richtig Hunger und das Fruehstuecksbuffet wartet *lecker* Aber soviel sei schon mal gesagt, deutsch hoert man hier fast so viel auf der Straße wie englisch.

Bis spaeter,
Asmus

Freitag, 5. September 2008

Ich bin in Shanghai

Hallo liebe LeserInnen,

ich bin wohlbehalten in Shanghai angekommen. Leider ist mir der Regen gefolgt. Ich wusste das Hamburg Partnerstadt von Shanghai ist. Aber muessen die auch das Wetter teilen?

Aber ich bin recht ausgeschlafen, der Flug war gut. Das Zimmer (Bett) ist sauber und den ersten Deutschen habe ich auch schon kennen gelernt. Natuerlich beim Kaffee bei McDonalds :-)

Nachher werden wir zusammen Abendessen und schauen ob man noch was bei diesem Schittwetter machen kann. Ansonsten werde ich frueh schlafen und morgen mich mal dran machen meine Kontrakte hier in Shanghai anzurufen.
Sollten sich nun wieder vermehrt Buchstaben an falsche Stellen wiederfinden, bitte ich dies zu entschuldigen. Bin ja immerhin schon ein halbes Jahr wieder aus der englischen Tastatur raus.

Alles Liebe euch allen aus Shanghai,
Asmus

PS: neben Regen haben wir aber 25 Grad, also Sommer :-)